Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

The Respiratory Tract of the Bearded Dragon (Pogona spp.) : An Anatomical, Histological and Diagnostic Imaging Study

Reiners, Kathrin Sophie GND

Bearded dragons are popular pet reptiles and are frequently presented at veterinary clinics for medical approaches. Diseases of the respiratory tract are frequently observed among reptiles in general and bearded dragons in particular. They can be caused by viral, bacterial, fungal or parasitic pathogens, solitary or in combination. Diagnostic imaging techniques like radiography and computed tomography are methods of choice for the diagnose of a diseased upper and/or lower respiratory tract. Until today, analysis of the anatomy and histology of the respiratory tract of bearded dragons in combination with radiographic and computed tomographic imaging techniques are lacking. Therefore, the aim of our study had the evaluation of the bearded dragon´s respiratory tract within dissections to compare these findings to radiographic and computed tomographic examinations of healthy, adult bearded dragons. 39 healthy, adult bearded dragons of both sexes and reproductive statuses apart from 23 deceased animals, which were either dissected or prepared for histological examinations or the evaluation of the lower respiratory tract´s vascularization. Additionally, we examined one deceased male bearded dragon in a micro- CT-scanner to obtain a more detailed illustration of the low dimensioned skull and the upper respiratory tract. On the radiographs we measured the length and width of the lungs, the diameter of the trachea and the distance from the trachea to the sternum and the dorsally lying vertebra at the same level. We were able to show a statistically significant difference between the length of the right lung field, the width of the lung and the length of the lung field in the radiography of the extended lizard. The length of the right lung field and the length of the lung field in the extended animals were biggest in the female bearded dragons without follicles and lowest in the female bearded dragons with follicles. In contrast, the total width was highest in the female bearded dragons with follicles and lowest in the female bearded dragons without follicles. We could demonstrate that with computed tomography (CT) it is possible to get much more detailed information of the whole respiratory tract. Because CT data can be reconstructed it was possible to show three-dimensional anatomic characteristics. Contrary to computed tomography taking x-rays is cheaper, does not require an anesthetized patient and is easier to perform due to the short performance time. Furthermore, x-ray devices among veterinary clinics and practices are more frequently available. Our study revealed a detailed overview of the bearded dragon´s respiratory tract and its display by means of radiographic and computed tomographic imaging techniques. As changes in the overall appearance and size of the respiratory tract of animals with present diseases of the respiratory tract by diagnosing imaging can be suspected, further studies of the respiratory tract of bearded dragons are required

Bartagamen zählen zu den am häufigsten gehaltenen Reptilien und werden oftmals in der tierärztlichen Praxis vorgestellt. Regelmäßig werden dabei Erkrankungen des Respirationstraktes festgestellt. Diese können durch virale, bakterielle, mykotische oder parasitäre Noxen ausgelöst werden, wobei nicht selten Kombinationen verschiedener Krankheitserreger beobachtet werden. Die bildgebende Diagnostik ist dabei das Mittel der Wahl, wenn die Darstellung des Respirationstraktes erforderlich ist. Bisher gab es keine Studien über den Respirationstrakt von Bartagamen, welche anatomische, histologische, radiographische sowie computertomographische Untersuchungen verglichen haben. Das Ziel dieser Arbeit war deshalb eine kombinierte Untersuchung des Respirationstraktes klinisch gesunder Bartagamen mit anatomischen und histologischen Präparationen sowie Bildgebungsstudien mithilfe von Röntgen- und CT-Untersuchungen. Für die Bildgebungsstudie untersuchten wir 39 klinisch gesunde Tiere beider Geschlechter und Reproduktionsstadien. Von sechs dieser Tiere wurden zusätzlich CT-Bilder angefertigt. Zusätzlich präparierten wir 23 verstorbene Bartagamen. An 10 der Tiere untersuchten wir die Anatomie bzw. Topographie des gesamten Respirationstraktes. Drei Tiere wurden transversal bzw. sagittal gesägt. Larynx, Trachea und Lunge wurden von fünf Tieren für histologische Untersuchungen entnommen und präpariert und die Blutgefäße der Lungen wurden an fünf weiteren Tieren untersucht. Ein verstorbenes Tier wurde im Mikro-CT untersucht. Auf den Röntgenbildern wurden die Länge und Breite beider Lungen, der Durchmesser der Trachea, der Abstand von der Trachea zum Sternum und zum unmittelbar dorsal liegenden Wirbelkörper gemessen. Wir konnten innerhalb der drei Tiergruppen (männlich, weiblich mit Follikelanbildung, weiblich ohne Follikelanbildung) einen statistisch signifikanten Unterschied in der Länge des rechten Lungenfeldes, der Breite der Lunge sowie in der Länge der Lunge in der ausgezogenen lateralen Röntgenaufnahme feststellen. Die Länge des rechten Lungenfeldes und die Länge des Lungenfeldes in den ausgezogenen lateralen Aufnahmen war am größten bei weiblichen Bartagamen ohne Follikelanbildung und am kleinsten bei weiblichen Bartagamen mit Follikelanbildung. Im Gegensatz dazu verschob sich die breiteste Stelle des Lungenfeldes bei den weiblichen Tieren mit Follikelanbildung im Vergleich zu den männlichen Artgenossen und den weiblichen Artgenossen ohne Follikelanbildung signifikant nach kaudal. In der Bildgebungsstudie konnten wir zeigen, dass computertomographische Aufnahmen detailliertere Aufnahmen liefern als Röntgenbilder. Der Vorteil der Röntgenbilder liegt dabei in der schnelleren Durchführbarkeit sowie in den geringeren Kosten für die Bereitstellung des Gerätes sowie für die Durchführung der Untersuchung. Zudem ist für die Durchführung von Röntgenuntersuchungen bei Bartagamen in der Regel keine Anästhesie notwendig. Diese Dissertation liefert einen Überblick über den Respirationstrakt von Bartagamen sowie über dessen Darstellung in röntgenologischen und computertomographischen Untersuchungen. Da davon ausgegangen werden kann, dass Erkrankungen des Respirationstraktes zur Veränderung der Darstellung dieses Organsystems im Rahmen von bildgebender Diagnostik führen, bietet dieses Feld noch viel Raum für weiterführende Studien.

Cite

Citation style:
Could not load citation form.

Rights

Use and reproduction:
All rights reserved

Export