Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Magendrehung (Dilatatio et Torsio ventriculi) beim Meerschweinchen (Cavia porcellus)

Eckert, Yvonne; Brezina, Tina GND; Fehr, Michael GND

Ziel Übersichtsarbeit zur Darstellung des Krankheitsbildes der Magendrehung beim Meerschweinchen. Material und Methoden Vier klinische Fälle einer Magendrehung beim Meerschweinchen wurden hinsichtlich des klinischen Bildes und der diagnostischen Möglichkeiten betrachtet. Es erfolgte eine Darstellung von Therapieversuchen und möglicher Alternativen. Potenzielle Risikofaktoren für die Erkrankung sowie deren Ätiologie und Pathophysiologie wurden diskutiert und mit den Verhältnissen bei anderen Tierarten verglichen. Ergebnisse Anhand der dargestellten Fälle wird deutlich, dass neben der Anamnese und klinischen Untersuchung die Röntgenuntersuchung das Mittel der Wahl zur Diagnose einer Magendrehung beim Meerschweinchen darstellt. In allen vier Fällen erfolgte nach der Diagnose ein chirurgischer Therapieversuch. Ein Tier wurde intraoperativ euthanasiert, drei Patienten verstarben nach der Operation. Schlussfolgerung und klinische Relevanz Die Magendrehung beim Meerschweinchen ist als absoluter Notfall einzustufen. Neben der sofortigen Stabilisierung des Patienten bedarf es fast immer einer chirurgischen Intervention. Die Prognose der Erkrankung ist als vorsichtig bis schlecht einzustufen. Abstract

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Eckert, Yvonne / Brezina, Tina / Fehr, Michael: Magendrehung (Dilatatio et Torsio ventriculi) beim Meerschweinchen (Cavia porcellus). 2019.

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