Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Diagnostik und Therapie operationsbedingter Schmerzen bei Hund und Katze

Kramer, Sabine

Schmerztherapie, postoperativ, präventiv, Hund, Katze, - Die hier vorgestellten Studien waren einerseits die Entwicklung verbesserter Beurteilungssysteme zur Erkennung intra- (Studie 1) wie postoperativer Schmerzen (Studien 2 u. 3) bei Hund und Katze sowie die Etablierung einer adäquaten perioperativen Schmerztherapie beim Traumapatienten (Studien 2, 3 u. 4). Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Frage nach der klinischen Unbedenklichkeit der eingesetzten Analgetika bei diesen Risikopatienten gelegt, die häufig bereits posttraumatisch Störungen der Nierenfunktion sowie der Hämostase aufweisen. Ziel der vorgestellten Studien 2 und 3 war daher die Evaluierung der analgetischen Effizienz und klinischen Sicherheit des Opioid-Agonisten Levomethadon, des partiellen Opioid- Agonisten/Antagonisten Buprenorphin und des nichtsteroidalen Antiphlogistikums (NSAID) Carprofen in einer 5tägigen Anwendung bei traumatisierten Hunden und Katzen. In Studie 4 wurde der Frage nachgegangen, ob durch den Einsatz einer präventiven und multimodalen Schmerztherapie die postoperative Analgesie weiter verbessert werden kann und ob bei Traumapatienten mit einer bereits eingetretenen Sensibilisierung des Nervensystems überhaupt ein präventiver analgetischer Effekt durch präoperativ applizierte Analgetika zu erzielen ist. Außerdem sollte untersucht werden, inwieweit sich durch bereits präoperativ verabreichtes Carprofen oder durch die postoperative Kombination mit Opioiden (Levomethadon, Fentanyl, Buprenorphin) die Nebenwirkungen auf Gastrointestinaltrakt, Leber- und insbesondere auf Nieren- und Thrombozytenfunktion erhöhen. ...

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Kramer, Sabine: Diagnostik und Therapie operationsbedingter Schmerzen bei Hund und Katze. Hannover 2003. Tierärztliche Hochschule.

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